Rassegeflügel-Preisrichtervereinigung im Landesverband Kurhessen
angeschlossen dem Verband Deutscher Rassegeflügel-Preisrichter im BDRG
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Liebe Preisrichterkolleg(inn)en und Preisrichteranwärter !
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Zur PV-Jahreshauptversammlung
am Sonntag, dem 11. März 2012, 10.30 Uhr
in Grebenstein
laden wir hiermit herzlich ein.
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Tagesordnung: erhalten alle Mitglieder per e-mail oder Post zugesendet.
Schulungstagungen 2012:
12.5. die Gruppe A-D in Battenhausen, 16.6. Tauben- und Ziergeflügelschulung in Bad Zwesten,
15.9.2012 für alle in Frankenau. diese Termine sind offiziell nach Bestätigung auf der JHV!!?xml:namespace>
Hiermit erinnere ich an die VDRP-Satzung (A/5):
Die Schulungstagungen (=Arbeitstagungen) sind für alle PR und PR-Anwärter entsprechend ihren
Zulassungsgruppen - Pflichtveranstaltungen !
Die PV Kurhessen ist aus der Süddeutschen Preisrichtervereinigung hervorgegangen. Es gibt weder Aufzeichungen, wann die Süddeutsche Preisrichtervereinigung gegründet wurde bzw. wann diese sich aufgliederte. - Bisher hatte die PV Kurhessen 6 Vorsitzende:
Ab Gründung : Otto Hördemann, Kassel (vorher 1. Vors. der Süddeutschen Preisrichtervereinigung)
Heinrich Schäfer, Eschwege 1949 bis 1968
Hans Löwer, Kirchhain von 1968 bis 1982
Johannes Schröder, Marburg, von 1982 bis 1997
Siegfried Grenz, Bad Salzschlirf, von 1997 bis 2009
Rudolf Ehrhard, Fritzlar, ab 2009
Leider sind die Unterlagen bis zum Ende des Krieges während der Ära Hördemann (Kassel) verloren gegangen, lückenlose Dokumente liegen seit 1954 vor. Aus alten Katalogen, Jahrbüchern der Preisrichtervereinigung und des BDRG und Protokollen über Vorstandssitzungen des Landesverbandes lassen sich jedoch einige Daten des Preisrichterwesens nachvollziehen und belegen.
Preisrichter gibt es so lange, wie es Geflügelausstellungen gibt. Die erste Geflügelschau fand 1854 statt. Früher wurden erfolgreiche und angesehene Züchter als Preisrichter eingesetzt. Diese Preisrichter traten nicht im weißen Kittel, wie viele der Preisrichter heute, sondern im Gehrock und Zylinder auf. Der lose Zusammenschluss von Preisrichtern war zunächst nicht auf die Ausbildung von Preisrichtern ausgerichtet, da es dazu eines Vorläufers der jetzigen Musterbeschreibung bedurfte. Die erste umfassende Musterbeschreibung ist 1913 erschienen.
Im Preisrichterverzeichnis von 1914 sind 176 deutsche Preisrichter mit ihren Wohnorten aufgeführt, darunter keine aus dem Bereich Kurhessens.
Im „Kalender für Geflügelzüchter 1926" aus dem Verlag Fritz Pfenningstorff-Berlin ist auch ein Mitgliederverzeichnis der „Süddeutschen Geflügel-Preisrichtervereinigung" aufgeführt, darunter Otto Hördemann, Kassel, L. Mengel, Marburg (Lahn), S. Pfeifer, Marburg (Lahn).
Es gab damals eine Bestimmung, nach der sich ein Richter im Vorfeld einer Ausstellung über die noch amtierenden Richter zu informieren hatte, da nur gemeinsam mit organisierten Richtern bewertet wurde. Die Mitwirkung von sogenannten „wilden Richtern" wurde grundsätzlich abgelehnt. – In einem Katalog einer Ausstellung am 2.-4.12.1927 in Paderborn mit 577 Nummern ist auch ein Richter August Kehl aus Fulda genannt, der jedoch nicht der „Süddeutschen Geflügel-Preisrichtervereinigung" angehörte. Wenn er sich nicht einer anderen PV angeschlossen hatte, könnte es sich hier um einen solchen Richter handeln.
In der Vorkriegeszeit gab es eine „Klassenbewertung". In einer Klasse wurden je nach Anzahl der Tiere 1. , 2. und 3. Preise vergeben. Die ausgestellten Tiere wurden untereinander verglichen. War nach Ansicht des Preisrichters die Qualität der Tiere nicht hinreichend, konnte er den 1. Preis zurückhalten und an die Ausstellungsleitung zurückgeben. Dann wurde in den 20er Jahren die Qualitätsbewertung mit Noten eingeführt, diese Bewertung nannte man damals „Bundesbewertung". Diese Bundesbewertung war der Schritt weg von der Klassenbewertung mit den Vergleichsergebnissen von zufällig in dieser Klasse anwesenden Tieren. Die Bundesbewertung sollte den objektiven Wert eines Tieres feststellen, unabhängig von der Qualität der vorgestellten Vergleichstiere. Maßstab war dabei die Musterbeschreibung, nicht der Zuchtstand einer Rasse. In der Praxis gab es jedoch durch die Preiszuteilung ein Mischsystem.
Trotzdem wurde innerhalb einer Klasse eine Rangfolge festgestellt, weil die Ausstellungen „zur Auszahlung von Preisgeldern zurückschritten. Der Richter hat also gleichzeitig mit der `Bundesbewertung´ den Auftrag, die 3 besten Tiere einer Klasse (bei 10 Tieren) auszusuchen, bei 17 – 20 Tieren in einer Klasse entsprechend bis zu 6 Tieren." („Jahrbuch der Geflügelzucht" im Verlag Jänecke, Hannover, 1931, S. 136).
Auf S. 137 dieses Jahrbuches aus Anlass des 50-jährigen Bestehens des BDRG wird auch über den Unterschied von Allgemeinrichtern und Sonderrichtern reflektiert „Was der Sonderrichter an Spezialkenntnissen vielleicht voraus hat, wird beim Allgemeinrichter durch größere Erfahrung und angeborene Fähigkeit (die vielfach berufsmäßige Preisrichtertätigkeit lässt auf besondere Eignung schließen !) ausgeglichen."
Bemerkenswert ist auch die folgende Passage aus dieser Schrift (S. 138) über die Funktion der damaligen Fachpresse: „Es muss der Arbeit unserer Preisrichterorganisationen, der aufklärenden Arbeit unserer Fachpresse überlassen werden, die Richter zu schulen, vom Althergebrachten loszureißen, den Aussteller zu erziehen zu objektiver Stellungnahme auch seinen eigenen Tieren gegenüber."
Im „Kalender der Geflügelzüchter 1927" finden wir unter 60 Preisrichtern der Süddeutschen Preisrichtervereinigung vier Richter aus Kurhessen: Hördemann, Kassel, Louis Mengel, Marburg und S. Pfeifer, Marburg, noch Heinrich Lesch aus Großseelheim als SR für Minorka und Italiener.
Auf der 2. Kurhessischen Taubenschau am 19./20.11.1927 in Kassel bewerteten u.a. die PR Hartmann, Kassel, die Kasseler Tümmler und andere langschnäblige Rassen, Kisselbach, Kassel, die übrigen Taubenrassen. Auf der Verbandsausstellung am 16.-18.12.1927 in Marburg waren als Richter Otto Hördemann, Kassel, für Großgeflügel und Hühner und Mengel, Marburg, für Tauben eingesetzt.. Am 26./27.11.1927 und am 1./2.12.1928 auf der 1. bzw. 2. Allgem. Geflügel-Ausstellung in Fitzlar fungierten jeweils als Preisrichter Ph. Landgrebe, Gensungen, für Geflügel und Wilhelm Günther, Kassel, für Tauben. - Ph. Landgrebe, geb. in Hoof bei Kassel, war 1. Vorsitzender der Geflügelvereine im Regierungsbezirk Kassel von 1903 bis 1923. Aus der Chronik der Stadt Baunatal geht hervor, dass er Preisrichter und Chorleiter in Altenritte war. Lehrer, Beamte und Pfarrer traten in dieser Zeit öfter als Geflügelzüchter und Preisrichter hervor.
Die Ausgabe Nr. 12 vom 21.6.1928 der Zeitschrift die „Geflügel-Welt" von Dr. Trübenbach aus Chemnitz veröffentlicht in einer Beilage ein Foto von der Geflügelausstellung auf der Kasseler Maiwoche 1928 (Anlage 1). Auf diesem Foto sind der Vorstand des GZV Kassel und die dort amtierenden Preisrichter abgebildet, u.a. der PV-Vorsitzende Otto Hördemann, Kassel, und der damalige Präsident des Bundes Deutscher Rassegelfügelzüchter (damals „Bundespräsident" genannt) E. Schachtzabel, Halle (Saale). E. Schachtzabel ist zum Zeitpunkt der Aufnahme 79 Jahre alt, ein stattliches Alter für einen amtierenden Preisrichter.
Am 15./16.11.1930 fand in Frielendorf die 3. Allgem. Geflügel-Ausstellung statt, als Richter waren auf dieser Schau Otto Hördemann, Kassel, für Groß- und Wassergeflügel, und Wilhelm Günther, Kassel, für Tauben eingesetzt.
1931 gab der BDRG aus Anlass seines 50-jährigen Bestehens ein „Jahrbuch der Geflügelzucht" im Verlag Jänecke, Hannover, heraus. Darin wird der damalige Preisrichtervorsitzende Otto Hördemann aus Kassel-Wolfanger, Kasseler Straße 54, auch als Vorsitzender des Verbandes der Geflügelzüchtervereine für den Regierungsbezirk Kassel aufgeführt. (S. 268) Diesem Verband gehörten zu diesem Zeitpunkt 36 Vereine an. Ab Seite 295 sind in diesem Jahrbuch der „Verband deutscher Geflügelpreisrichter" (1. Vors. Georg Jung, Düsseldorf) und die damals 13 angeschlossenen Preisrichtervereinigungen aufgeführt. Darunter unter Punkt 11 die „Süddeutsche Geflügel-Preisrichtervereinigung", dessen 1. Vors. Otto Hördemann, Kassel, war, sodass diese Preisrichtervereinigung damals ganz Hessen und darüber hinaus (Richter aus Karlruhe und dem Saarland) umfasste. Im Süden Deutschlands gab es neben der bayrischen noch eine badische Preisrichtervereinigung.
Der uns vorliegende Preisrichterausweis des Kollegen Robert Peil aus Heskem wurde 1934 ausgestellt und vom „Bezirksvorsitzenden" (=Vors. der PV Kurhessen) Otto Hördemann aus Kassel unterzeichnet (Anlage 2).
Auf der Landesverbandsgroßschau 1937 in Kirchhain waren Otto Hördemann, Kassel,. und Willy Greiner, Eschwege, als Preisrichter tätig. Vom 28. – 30.11.1947 fand die Kreisschau der Kreisfachgruppe Kassel statt. Hier waren folgende Richter zur Bewertung eingesetzt: Otto Hördemann, Kassel, Heinrich Schäfer, Eschwege, Heinrich Schalk, Kirchhain, Willy Greiner, Eschwege, und Hans Löwer, Kirchhain.
Das Preisrichterverzeichnis von 1949 enthält für den Fachverband „Kurhessen" des „Verbandes deutscher Rassegeflügelpreisrichter" („in der amerikanischen, britischen, französischen und russischen Besatzungszone") 10 Preisrichter:
Geiser, Heinrich, Detmold zugelassen für E- K
Greiner, Willy, Eschwege zugelassen als SR für Schautauben
Hamenstädt, Karl, Kassel-Wilhelmshöhe zugelassen als SR für Orpington
Hördemann, Otto, Kassel zugelassen für A – K
Löwer, Hans, Kirchhain zugelassen für C, E – K
Schäfer, Heinrich, Eschwege zugelassen für A – K
Schäfer, Herbert, Eschwege zugelassen für A – D/1
Schalk, Heinrich, Kirchhain zugelassen für A – C
Schröder, Georg, Großseelheim zugelassen als SR für gestreifte Italiener
Wimmel, Nikolaus, Kassel-Harleshausen zugelassen für B, C, I
In diesem Preisrichterverzeichnis wurden bei jedem Richter die Rassen (bei großen Hühnern teils auch die Farbenschläge) aufgeführt, die die betreffenden Kollegen züchteten oder gezüchtet haben.
1. Vorsitzender der PV Kurhessen war 1949 Heinrich Schäfer aus Eschwege.
Aus den Protokollen der LV-Vorstandssitzungen am 4.4.1951 und 17.2.1952 jeweils in Kassel geht hervor, dass der Preisrichterobmann Heinrich Schäfer, Eschwege, anwesend war.
Auf der JHV in Kirchhain am 27.6.1954 wurde Johannes Schröder, Marburg, zum Geschäftsführer der PV Kurhessen gewählt. Zur Versammlung des BDRG fuhr entweder der jeweilige Vorsitzende oder ein Delegierter, für 1956 war das Hans Löwer aus Kirchhain. 1956 umfasste die Preisrichtervereinigung „Kurhessen"16 Preisrichter und 2 Anwärter. Die Preisrichtergebühr betrug 1957 für 100 zu bewertende Nummern 25 DM, Übernummern 0,30 DM.
1958 führte die PV Kurhessen die VDRP-Tagung in Marburg durch. Bis 1960 übte Walter Sauer aus Niederwalgern in der PV Kurhessen das Amt des Schriftführers aus, dann ging es an Karl Kniese, Eschwege, über. Im Jahre 1961 wurde Georg Schröder, Großseelheim, zum Ehrenmitglied der PV Kurhessen ernannt. Da der Kassenbestand der PV Kurhessen 1962 auf 5,89 DM geschrumpft war, wurde eine Beitragsanhebung auf jährlich 10 DM beschlossen. Im Jahre 1963 wurden die Preisrichtergebühren auf 30 DM angehoben. Neben der JHV fand seit den 60iger Jahren regelmäßig eine Schulungstagung statt. Auf dieser Schulungsversammlung wurden die praktischen Abschlussprüfungen der PR abgelegt, am Tage der JHV die theoretischen Prüfungen. Ab 1966 wurden neben der JHV jeweils zwei Schulungstagungen
pro Jahr durchgeführt. 1966 gehörte der PV Kurhessen 20 Preisrichter an (13 Allgemeinrichter, 7 Sonderrichter), außerdem 4 Preisrichteranwärter.
1968 fanden Neuwahlen statt: Hans Löwer, Kirchhain, wurde zum 1. Vors. gewählt, Willi Döllefeld aus Bebra zum 2. Vors., Kassierer und Geschäftsführer blieb weiterhin Hans Schröder, Marburg, das Amt des Schriftführers übernahm Heinz Wolff aus Lispenhausen. Heinrich Schäfer aus Eschwege wurde zum Ehrenvorsitzenden der PV Kurhessen ernannt.
1970 wurde der Jahresbeitrag auf 12 DM angehoben. Als Schulungsleiter fungierten zu dieser Zeit Willi Döllefeld (Bebra) für Tauben und Karl Kniese, Eschwege, für Hühner und Zwerghühner. Nach dem Tode von Karl Kniese wurde 1972 Karlheinz Schmidt zum Geschäftsführer und Hans Schröder zum Beisitzer und 2. Schulungsleiter ( A – D1) der PV Kurhessen gewählt. Nikolaus Wimmel aus Kassel wurde Beisitzer im Vorstand. Beim LV erwirkte Hans Löwer einen Beschluss, wobei dem 1. Vors. der PV die Mitsprache beim Einsatz der Richter auf der LV-Schau eingeräumt wurde. Der Jahresbeitrag wurde 1972 auf 15 DM angehoben. 1972 wurde der Preisrichterkollege Anton Müller auf dem Landesverbandstag in Fulda zum 1. Vors. des Landesverbandes „Kurhessen" gewählt. 1973 verstarb der Ehrenvorsitzende Heinrich Schäfer, Eschwege. Im Jahre 1974 gehörten der PV Kurhessen 22 Allgemeinrichter, 2 Sonderrichter und 4 Anwärter an. Die PR Becker (Marburg) und Wimmel (Kassel) wurden 1975 zu Ehrenmitgliedern der PV Kurhessen ernannt. Im Jahre 1978 umfasste die PV Kurhessen 31 Preisrichter und 3Anwärter, jedoch konnten zwei Richter aus gesundheitlichen Gründen ihr Amt nicht ausüben. Schwerpunkte der Schulungsarbeit dieser Jahre waren die Gruppen A und D1.
1981 verstarb Nikolaus Wimmel aus Kassel, der lange Jahre als Beisitzer im Vorstand mitgewirkt hatte. Der Mitgliederbestand der PV Kurhessen schwankte in diesen Jahren jeweils um 30 aktive Preisrichter. 1982 wurde der Vorstand umstrukturiert: Hans Löwer wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt, Johannes Schröder wurde zum 1. Vors. gewählt, Helmut Pez übernahm das Amt des Schulungsleiters für die Gruppen A – D und Siegfried Grenz wurde Beisitzer. 1983 übernahm Hans Gross, Treysa, die Funktion des Schulungsleiters für die Gruppen E - N. 1984 verstarb der langjährige 2. Vors. der PV, Willi Döllefeld, Bebra, ebenfalls Hans Gross. 1984 fand in Fritzlar eine gemeinsame Schulungsveranstaltung für die Gruppe A mit den Kollegen aus der PV Hessen-Nassau statt.
1985 wurde Horst Schmidt zum 2. Vors. und Schulungsleiter für die Gruppen E – N und Z1 – Z3 gewählt. Am 14. und 15. Juni 1985 war die PV Kurhessen Ausrichter der VDRP-Tagung in Marburg(Lahn). Im Jahre 1986 stießen 4 Preisrichteranwärter neu zur PV, 2 Preisrichteranwärter hatten ihre Abschlussprüfung bestanden und 10 Kollegen hatten erfolgreich Abschlussprüfungen abgelegt. Ehrenvors. Hans Löwer gratulierte lt. Protokoll der JHV dem 1. Vors. Johannes Schröder zur Ernennung zum Bundesehrenmeister. 1988 rückte Horst Schmidt zum Schulungsleiter für die Gruppen A – D und Z1 – Z3 auf, Heinrich Visosky wurde Schulungsleiter für die Gruppen E – N. Im Jahre 1988 wurde ein Schwerpunkt auf die Schulung der Ziergeflügelgruppen gelegt. Anlässlich der LV-Ziergeflügelschau in Bad Hersfeld – Asbach nahm im Januar 1989 der VZI-Vorsitzende Klaus Speicher 9 Kollegen der PV Kurhessen die praktische und theoretische Abschlussprüfung für die Ziergeflügelgruppen ab. Der Jahresbeitrag wurde 1989 von 25 DM auf 35 DM erhöht. 1990 wurde die PV Kurhessen durch die Wiedervereinigung aus der geographischen Randlage in das Zentrum Deutschlands gerückt. – In der JHV 1992 wurde der Beitrag auf 45 DM angehoben, nachdem der Kassenbestand auf 651 DM geschrumpft war. Da Dr. Horst Schmidt den Vorsitz im Landesverband Kurhessen übernommen hatte, stand er 1993 für ein Amt in der PV nicht mehr zur Verfügung. 2. Vorsitzender wurde Siegfried Grenz, Beisitzer und zugleich Schulungsleiter für die Gruppen A – D Helmut Pez. Das Aufgabenfeld der Schulung für die Gruppen Z1 – Z3 übernahm der 1. Vors. Johannes Schröder.
Da im Jahre 1997 auf der JHV in Bad Salzschlirf der 1. Vors. aus Altersgründen nicht mehr für das Amt zur Verfügung stand, kam es bei den Wahlen zu folgenden Umbesetzungen: Johannes Schröder wurde zum Ehrenvorsitzenden ernannt, Siegfried Grenz 1. Vorsitzender, Eberhard Klüber 2. Vorsitzender, Burkhard Beltz Schriftführer, Kassierer blieb weiterhin Karlheinz Schmidt. Die Schulungsleiter im Jahre 2000 waren: A – B: Helmut Pez, D Friedhelm Ahlgrimm, E – M Norbert Hillenbrand und Christian Kühne, Z1 – Z3 Johannes Schröder. (Im Jahre 2001 wurde die Gruppe C der Gruppe B zugeschlagen, die Gruppe N entfiel, weil diese Taubenrassen mit der Gruppe F der Formentauben zusammengefasst wurden.) Ab 2001 übernahm die Aufgabe des Schulungsleiters für die Gruppen Z1 bis Z3 Dietmar Walter. Der Bestand an Preisrichtern der PV Kurhessen betrug zur JHV 2002 in Wittelsberg 60 Preisrichter, von denen jedoch zu diesem Zeitpunkt 9 als gesundheitlichen Gründen ihre Preisrichtertätigkeit nicht mehr ausübten. Der Jahresbeitrag wurde mit 25 Euro festgesetzt.
Siegfried Grenz
Anlage 2:
Eine Kopie des Preisrichters Robert Peil aus Heskem von 1934, unterschrieben vom 1. Vorsitzenden Otto Hördeman, Kassel
Anlage 1:
Geflügelausstellung auf der Kasseler Maiwoche 1928 mit dem 1. Vors. der PV Kurhessen, Otto Hördemann (obere Reihe, 3. von links) aus Kassel und dem damaligen Präsidenten E. Schachtzabel, Halle/Saale (untere Reihe, 4. von rechts).
Dieses Foto ist veröffentlicht in der Beilage zur Zeitschrift die „Geflügel-Welt" (Ausgabe Nr. 12 vom 21.6.1928), Herausgeber Dr. Trübenbach, Chemnitz.